Jeder ist einmalig - auch du!

Klasse 1, 1/2 und 2

 Die Klassen 1, 1/2 und 2 haben sich mit dem Thema „Blindsein“ beschäftigt und durften den Alltag und die Schrift blinder und sehbehinderter Menschen kennenlernen und auch selbst ausprobieren und erfahren.

 „Wir haben in der Turnhalle viele Blindenstationen ausprobiert. Eine Station war schwer. Es war die Station, an der wir blind balancieren mussten.“

Projektiwoche1 3

Projektiwoche1 3

Projektiwoche1 3

„Auf dem Spielplatz habe ich versucht, blind über die Stangen zu klettern. Ich hatte dabei Angst, dass ich herunterfalle.“

Projektiwoche2 5

Projektiwoche2 5

Projektiwoche2 5

Projektiwoche2 5

„Am Mittwoch waren zwei Sehbehinderte bei uns: Herr Mayer mit seinem Hund Emil  und Frau Ragginger.“

„Der Besuch sah noch ein bisschen etwas, aber nicht gut. Der Herr Mayer hatte seinen Blindenführhund Emil dabei. Es ist ihr Alltag sehbehindert zu sein, sie sind nicht von Geburt an sehbehindert. Sie waren sehr nett.“

Projektiwoche2 5

„Es gab viele Fragen. Frau Ragginger und Herr Mayer erzählten uns, wie sie blind geworden sind. Frau Ragginger kann kochen. Wir staunten sehr über den Besuch.“

„Wir haben Blindenschrift geschrieben und gelesen. Es war schwieriger als unsere Schrift.“

„Es ist gar nicht so leicht, in Blindenschrift zu schreiben. Wir haben zusammen ein Gedicht in Blindenschrift entziffert.“

„Die Blindenschrift war nicht leicht. Meine Partnerin und ich haben ein bisschen gebraucht, um ein Wort zu entziffern.“

 

 3. Klasse

Die dritten Klassen nutzten die Projektwoche, um sich mit einer Folge des „anders seins“ zu beschäftigen: Konflikten.

Zunächst untersuchten die Schüler Gründe für Streitigkeiten sowie die dafür ursächlichen Gefühle und Emotionen. Darauf aufbauend wurden kommunikative Mittel untersucht, die in Konfliktsituationen helfen können, Meinungsverschiedenheiten gewaltfrei und lösungsorientiert zu beseitigen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Ich-Botschaft gelegt, ein vierstufiges Kommunikationsmodell, das es dem Kontrahenten ermöglicht, die eigene Gefühlswelt zu verstehen ohne sich angegriffen zu fühlen.

Für schwerwiegende Auseinandersetzungen, in denen Kommunikation untereinander bekanntlich oftmals nicht mehr hilft, etablierten die Drittklässler ein gegenseitiges Mediationsverfahren. Mithilfe einer unbeteiligten Partei aus der Parallelklasse sollen Konflikte damit künftig konstruktiv und nachhaltig gelöst werden.

Projektwoche 3 2

Projektwoche 3 2

 

4. Klasse

Die 4. Klassen der Grundschule Deiningen beschäftigten sich in der Projektwoche zum Thema „einmalig/anders sein“ mit den einmaligen Kulturen und Ländern dieser Welt. Sie erforschten die unterschiedlichen Speisen der Länder mit ihren außergewöhnlichen Gewürzen und Zutaten.

Kochen Nr.1 4.Klasse             KochenNr2 4.Klasse

Buffet4.Klasse

Als Kontrast zu den internationalen Gerichten, backten die 4.Klässler am darauffolgenden Tag typische Rieser Küchle und schnupperten somit in die heimische Kochkultur. Fleißig zogen sie die Teiglinge über den Pilzen aus oder probierten sogar die traditionelle Technik mit Hilfe des Knies.

KüchleNr.3 4.Klasse

KüchleNr.3 4.Klasse

KüchleNr.3 4.Klasse

In der Synagoge in Hainsfarth erklärte uns Frau Atzmon viele interessante Traditionen und Bräuche der Juden. Wir durften typische Kleidungsstücke der Juden tragen und wurden eingeladen das sogenannte Barches (Sabbatbrot) mit Frau Atzmon zu essen.

Synagoge4.Klasse

Die Projektwoche hat uns viel Spaß bereitet!

 

 7. Klasse

Oettingen – einfach erleben

Menschen mit Behinderung zeigten und ihre Stadt

Im Rahmen unserer Projektwoche „Anders sein“ besuchten wir, die 7.Klasse, Oettingen. Menschen mit Behinderung erzählten uns Geschichten zu ihrer Stadt und machten sie so für uns zu einem Erlebnis.

Wir wurden sehr herzlich und mit Spannung begrüßt – waren wir doch die erste Gruppe in diesem Jahr. Andrea Beranek betreut dieses Projekt und arbeitet bei den Offenen Hilfen.

Los ging es im Torbogen, wo wir auf einer Karte den Weg anschauten, den wir gehen sollten. Wir erfuhren etwas über das Residenzschloss, die evangelische Kirche St. Jakob und die Störche auf den Dächern der Häuser.

Silke, eine junge Frau mit Down-Syndrom, erzählte uns persönliche Geschichten aus ihrer Familie. Uwe zeigte uns die passenden Bilder zu den Sehenswürdigkeiten und sorgte außerdem für ganz viel Spaß. Klaus mit seiner Warnweste passte auf, dass alle gut über die Straße kamen und keiner verloren ging.

Im Gruftgarten erfuhren wir, dass dort einmal das alte Schloss stand. Wir lernten den Schwertlesbrunnen kennen und wissen jetzt, warum die Oettinger Hungerleider genannt werden. Am Marktplatz schauten wir auf die katholische und auf die evangelische Häuserseite. Unser Rundgang endete nach eineinhalb Stunden an der ehemaligen Synagoge.

Was war das Besondere an dieser Stadtführung?

Wir mussten uns keine Zahlen merken. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die in dieser Stadt lebten. Wir haben alles verstanden, weil die Sprache einfach war. Wir haben oft und herzlich gelacht. Wir haben gestaunt, wie viel die Stadtführer über Oettingen wissen und wie gut sie es vortragen können. Deshalb können wir dieses tolle Stadtführer-Team nur weiterempfehlen!

Projektiwoche7 3

Projektiwoche7 3

Projektiwoche7 3

 

9. Klasse

Die 9. Klasse befasste sich in der Projektwoche mit dem Thema „Schubladendenken“. Zunächst wurde erarbeitet, dass das Gehirn Menschen und Dinge einordnen muss, um beispielsweise Gefahren erkennen zu können. Dennoch können Vorurteile dazu führen, dass Menschen, die wir nicht kennen, völlig falsch eingeordnet werden. Dies wurde durch die Analyse eines Kurzfilms und einer Kurzgeschichte erarbeitet. Dazu passte auch der Kinofilm Green Book, der auf der Abschlussfahrt besucht wurde und die Fahrt nach Dachau zur KZ-Gedenkstätte. Abgerundet wurde das Thema durch die szenische Lesung „Enisas Tagebuch“, die von einem, tatsächlich existierenden, Mädchen handelt, die bereits vor „Schubladendenken“, weil aus einer Romafamilie stammend, aus ihrer Heimat fliehen muss. In bewegender und erschütternder Weise berichtet sie von ihren Erfahrungen während der Flucht. Am Ende findet Enisa keine Zuflucht, was aus ihr wurde, ist unklar.

Projektwoche Kl. 9 2

Fahrt zur KZ-Gedenkstätte nach Dachau

Wir, die 9. Klasse, besuchten am 25.2.19 im Rahmen der Projektwoche das ehemalige Konzentrationslager.

Zu Beginn haben wir die Ankunft eines Häftlings nachempfunden. Anschließend sind wir zum Appellplatz gegangen, auf dem uns erklärt wurde, wie das tägliche Durchzählen ablief. Zudem haben wir einen Einblick bekommen, wie hart und unfair die Bestrafungen im Lager waren. Im weiteren Verlauf der Führung besichtigten wir eine nachgebaute Baracke, in der wir die furchtbaren Lebensumstände der Menschen, die 1933 – 1945 dort lebten, sehen konnten. Auch das Krematorium und die Gaskammer konnten wir besichtigen.

Wir fanden die Lebensumstände und die Bestrafungen sehr grausam. Die Führung war sehr eindrucksvoll und uns wurde bewusst, wir groß unsere Verantwortung ist, dass Menschen wie die Nationalsozialisten nicht wieder an die Macht kommen und sich solche Dinge nicht wiederholen.

Projektwoche Kl. 9 2

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